Aus den Nachrichten
Katzhütte/Oelze 20. Juli 2010
Bei einem Wohnhausbrand am Sonntag in Katzhütte erlitt ein Mensch eine Rauchvergiftung. Das Feuer brach nach Angaben der Polizeidirektion Saalfeld gegen 17.45 Uhr in einer Wohnung des Mehrfamilienhauses aus.
Katzhütte. Sieben Hausbewohner wurden von der Feuerwehr, die mit fünf Löschfahrzeugen angerückt war, evakuiert. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 100 000 Euro. Es besteht der Verdacht, dass ein achtjähriges Kind in einem unbeaufsichtigten Moment gekokelt und dabei das Feuer verursacht hat. In Oelze klang die Kirmes aus, da stieg ganz in der Nähe des Festzeltes Rauch aus dem Haus in der Eisfelder Straße auf. Passanten bemerkten Flammen. Alarmiert wurden die Feuerwehren aus Katzhütte-Oelze, Ilmenau, Neuhaus, Großbreitenbach, Goldisthal und Meuselbach-Schwarzmühle.

Wie Einsatzleiter Theo Sorge sagte, waren über 50 Geräteträger im Einsatz. Die Brandbekämpfung habe sich wegen der Hanglage und der verwinkelten Bauweise sehr schwierig gestaltet, hieß es. Um den Brand unter Kontrolle zu bringen, seien mehrere Innenangriffe nötig gewesen. Glücklicherweise konnte die Feuerwehr rechtzeitig eine Gasflasche in Sicherheit bringen.
Für die Großbreitenbacher Feuerwehr war der Einsatz der bislang größte jenseits der Kreisgrenzen. Wegen Straßenbauarbeiten im Schwarzatal erreichen Rettungskräfte aus Richtung Bad Blankenburg derzeit nur über Umwege Katzhütte. Die nur drei Kilometer entfernten Großbreitenbacher decken deswegen in Notsituationen das Gebiet mit ab.

Quelle: OTZ
weitere Infos:
http://www.mdr.de/thueringen-journal/7503771.html

Katzhütte-Oelze 5.3.2009


Dieser Tage trafen sich 33
Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Oelze zur Jahreshauptversammlung im Gerätehaus. Wehrführer Klaus-Dieter Acker konnte stolz berichten, dass zur zeit 29 Kameraden und neun Kameradinnen ihren freiwilligen Dienst in der Wehr versehen. Im vergangenen Jahr rückten die Kameraden zu relativ wenigen Einsätzen aus, so Acker. Doch dies setzt, laut Sorge, den Trend im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt fort. Des Weiteren konnte Acker berichten, dass durch die Gemeinde dringend notwendige Uniformen angeschafft wurden. Auch maroder Teil der Fassade des Gerätehauses konnte mit neuen Klinkern versehen werden.

Nach dem Wehrleiter übernahm die Vereinsvorsitzende Dagmar Werner das Wort. Sie teilte mit, dass die 65 Mitglieder des Feuerwehrvereins 2008 für ein reges Vereinsleben sorgten. Werner berichtete, dass
die Kameraden im vergangenen Mai einen Jugendtanz
mit der Gruppe „Cross“ und den traditionellen Fackelumzug zum Kommersch veranstalteten. Nicht zu vergessen ist das 40-jährige Jubiläum der Frauenlöschgruppe im Juni, so die Vereinsvorsitzende. Die aktive Wehr führte gemeinsam mit der Frauenlöschgruppe an jenem sonnigen Tag eine Einsatzübung vor. „Dabei zeigte sich, dass die Frauenlöschgruppe die Wehr bei Einsätzen voll unterstützen kann“, so der Wehrleiter.

Zur Bergweihnacht am Katzhütter Herrenhaus boten die Damen des Vereins den Besuchern Spirituosen der Oberweißbacher Traditionsfirma Trapp an. Den Ausklang des turbulenten Jahres bildete eine gemütliche Weihnachtsfeier, umrahmt vom Programm von „Frank und Corina“. Für 2009 plant der Verein wieder einen Fackelumzug zum Kommersch, auch das Jubiläum des Ortsteils Masse ist in Planung. Jugendwart Michael Jahn bilanzierte ebenfalls ein erfolgreiches Jahr 2008. Jahn, der 2008 in den Vorstand der Kreisjugendfeuerwehr gewählt wurde, ist Ausbilder der 15 Jungen und zwei Mädchen umfassenden Jugendfeuerwehr. Den Höhepunkt des Jahres bildete das Zeltlager der Jugendfeuerwehr, denn „bei der Jugendfeuerwehr darf der Spaß nicht zu kurz kommen“.

Nach den Ausführungen des Jugendwartes gingen die Kameraden zur Diskussion über. Zunächst wurde der letzte Vereinsstammtisch ausgewertet. Die Anwesenden erfuhren vom diesjährigen Frühjahrsputz der Vereine und den im Mai anstehenden Vereinswandertag. Ein weiterer Punkt war die anstehende Kommunalwahl. Dazu übernahm Wilfried Machold das Wort. Er appellierte an die Kameraden, auch für die nächste Amtsperiode einen Vertreter in den Gemeinderat zu entsenden. Weiterhin teilte er den Kameraden mit, dass 2009 ein Ruhejahr für den Gemeindehaushalt sei und für die Feuerwehr kein Vermögenshaushalt eingeplant ist. Zuletzt lobte er noch das Engagement der Oelzer Freiwilligen und forderte auch in diesem Jahr eine gute Einsatzbereitschaft. „Denn die Aufgaben der Wehr wachsen nicht zuletzt durch die ICE-Neubaustrecken Erfurt – Nürnberg“, so Machold.

Wasserspiegel ist gesunken

Hierzu übernahm Ortsbrandmeister Horst Krell das Wort. Er berichtete zur Situation des Bleßbergtunnels Nord. Bei diesem Bauvorhaben ist die Oelzer Feuerwehr im Ausrückeplan eingetaktet und muss im Ernstfall ausrücken. Weiterhin kündigte Krell an, dass 2009 wieder eine Ausbildung im Pumpspeicherkraftwerk Goldisthal stattfinden wird.

Auch ein kritisches Thema sprach der Ortsbrandmeister an. Durch den Wehrrückbau der vergangenen Jahre sinkt zunehmend der Wasserspiegel der Schwarza. Dies ist ein Problem bei Bränden, da womöglich nicht immer genügend Löschwasser zur Verfügung steht.

Im Anschluss wurden mehrere Kameraden für ihre langjährige engagierte Arbeit im Feuerwehrdienst geehrt. Besonders zu erwähnen sind Christa Pätzold und Peter Krannich. Beiden wurde das Goldene Brandschutzehrenzeichen am Bande für 40-jährige Dienste verliehen. Der Ortsbrandmeister beförderte mehrere junge aktive Mitglieder zu Feuerwehrfrauen und -männern sowie zu Oberfeuerwehrmännern. red

Quelle: Freies Wort



Von OTZ-Redakteur Thomas Spanier Katzhütte 29.7.2009
. Bereits am 17. Juli stand im Flüchtlingsheim in Katzhütte (Kreis Saalfeld-Rudolstadt) Mobiliar in Flammen. Brandstifter war ein 28-jähriger Asylbewerber aus Jordanien, der das Feuer offenbar in der Absicht gelegt hatte, sich selbst umzubringen.

Mitbewohner bemerkten den Brand und "holten den lebensmüden Mann aus dem brennenden Zimmer", wie die Polizei in Saalfeld gestern mitteilte. Der 28-Jährige sei zuvor mehrere Wochen in der psychiatrischen Klinik in Saalfeld in Behandlung gewesen. Er soll an paranoider Schizophrenie leiden. "Das Motiv für sein Handeln kann im Zusammenhang mit seiner Erkrankung gesehen werden", so Polizeisprecherin Cindy Prochnow.

Zum Einsatz waren neben Polizei und Rettungsdienst auch Feuerwehren aus Katzhütte, Oberweißbach und Meura gekommen. Der Brandstifter, der unverletzt blieb, wurde auf richterlichen Beschluss wieder in die Klinik eingewiesen.

Dass der Fall zwölf Tage später überhaupt publik wurde, ist dem Flüchtlingsrat Thüringen zu verdanken. Der teilte gestern mit, dass sich ein Bewohner des Heimes, das wegen der unzumutbaren Zustände bereits mehrfach in den Schlagzeilen war, in Brand gesetzt habe. Die Polizei habe die Gefahrensituation beim ersten Anruf der Helfer nicht sofort wahrgenommen und "erst nach zwei weiteren Rückrufen der Polizei und mehrmaligen Buchstabie-ren seines Namens" die Feuerwehr losgeschickt, so Ellen Könneker vom Flüchtlingsrat.

Die Polizei weist diese Darstellung zurück. Drei Minuten nach Eingang des Notrufes in der Polizeiinspektion Rudolstadt habe man die Rettungsleitstelle über den Brand informiert. Erst danach habe man den Anrufer zurückgerufen, "um nähere Einzelheiten in Erfahrung zu bringen".

Warum die Öffentlichkeit von dem Brand zunächst gar nichts erfuhr, konnte Sprecherin Prochnow, die zu der Zeit im Urlaub war, gestern nicht erklären. Möglicherweise habe es einfach daran gelegen, dass der Brand an einem Freitagabend 21 Uhr passierte. So vermeldete die Polizeidirektion zwar in einem "Sonderpressebericht" das Verhindern eines Rechts-Rock-Konzertes in Haselbach und am Montag den Brand einer alten Turnhalle in Rudolstadt, das Feuer in Katzhütte aber blieb unerwähnt.

Für den Flüchtlingsrat ist der Vorfall ein Grund mehr, das Heim, das jetzt vom Landkreis betrieben wird, endgültig zu schließen. Katzhütte bedeute ein "Leben in völliger Isolation, Einsamkeit und Ungewissheit", so Könneker.

Zitat: "Wie verzweifelt muss ein Mensch sein, der sich selbst anzündet?" Ellen Könneker, Flüchtlingsrat Thüringen

29.07.2009 OTZ


Katzhütte/Saalfeld(7.12.2009)
- Ein Sessel hat am Montagmorgen in einem Asylbewohnerheim in Katzhütte in Flammen gestanden. Bei Versuch, das heiße Mobilar zu löschen, verletzten sich zwei Männer.

Wie die Polizeidirektion Saalfeld berichtet, hatten Heimbewohner kurz nach Mitternacht in einem Zimmer starken Rauch bemerkt. Ein Sessel stand in Flammen.
Bei dem Versuch, das Feuer zu löschen, verletzten sich zwei Männer im Alter von 20 und 30 Jahren. Sie kamen mit dem Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Katzhütte, Oelze, Oberweißbach und Meura löschten das Feuer binnen weniger Minuten. Der Schaden am Mobiliar und der Räumlichkeit wird auf etwa 3000 Euro geschätzt.

Die Ermittler der Kriminalpolizei Saalfeld haben noch in der Nacht ihre Arbeit am Brandort aufgenommen. (maz)

Quelle: http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/neuhaus/art4147,1078061



Feuerwehr Oelze hegt ihren Nachwuchs

18 junge Kameraden werden ausgebildet
Katzhütte (OTZ/cv).
Michael Jahn, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Oelze, ist stolz auf seine Truppe, wie jetzt wieder die Jahreshauptversammlung der Kameraden verdeutlichte.

  Unter seiner Leitung werden 18 Kinder und Jugendliche im Brandschutz ausgebildet. Das besondere seit dem  
  vergangenen Jahr ist, dass nun auch Sechs- bis Neunjährige in die Jugendfeuerwehr eintreten können. Drei Grundschüler  
 konnten schon für die Feuerwehr gewonnen werden. Jahn bezeichnete das als "wichtigen Schritt, denn diese Kinder sind die
 Feuerwehrfrauen und -männer von morgen".

Bei den 21 Ausbildungen 2009 standen dem Jugendwart vier Betreuer tatkräftig zur Seite. Zusammen leisteten sie für die Jugendarbeit 251 ehrenamtliche Stunden. Im Frühjahr nahmen vier Kameraden an einem Wertungsrichterlehrgang teil. Dabei wurden sie über die neuen Wettkämpfe auf Kreis-, Landes- und Bundesebene informiert.

Auch von einem besonders furiosen Tag berichtete der Jugendfeuerwehrchef: Von der Regelschule Oberweißbach war eine Anfrage gekommen, ob man im Rahmen eines Projekttages der siebenten Klasse eine kleine Vorführung an der Katzhütter Sporthalle zeigen könnte. Für die Kameraden war das kein Problem. Als die Feuerwehr dann an der Sporthalle vorfuhr, gab es schon große Aufregung im benachbarten Kindergarten. Die Fenster waren von kleinen Schaulustigen gesäumt. Kurzerhand wurden auch die Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten nach draußen eingeladen. Dort konnten sie Schere und Spreizer in Aktion sehen und auch einen richtigen Feuerwehrschlauch halten. Und vielleicht findet ja der eine oder andere von ihnen auch den Weg zur Feuerwehr.

In diesem Jahr hat Michael Jahn mit den jungen Kameraden noch einiges vor. Neben den 20 geplanten Ausbildungen findet das Kreisjugendfeuerwehrlager in den Sommerferien in Piesau statt. Auch die Partnerfeuerwehr aus Leukersdorf (Sachsen) wird dabei sein. Jahn, der selbst dem Vorstand der Kreisjugendfeuerwehr angehört, verspricht "vier Tage voller Spaß und Action".

12.03.2010  

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Eventuell geäußerte Meinungen in den obigen Artikeln, stellen nicht zwangsläufig den
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